Fröhlicher 7-Kampf im Vringsveedel

Bei strahlendem Sönnchen ging es bei dieser Führung mit den Mitgliedern des Backoffice Netzwerk der Rewe Group aus Köln durch das Vringsveedel. Natürlich habe ich mir für die Damen der Rewe etwas Besonderes ausgedacht und einen kleinen Assistentinnen-7-Kampf zusammengestellt. Egal ob es ums Outfit eines Funkemariechens, die Planung der Nord-Süd-Bahn oder die verstrickten Beziehungsgeflechte der Kölner Promiwelt ging, die Damen brillierten in allen Disziplinen. Am Schluss konnte sich das Team der Superheldinnen absetzen und den 7-Kampf souverän für sich gewinnen. Aber auch die Teams der Bürobienen, Geheimwaffen und Flinken Finger haben sich medaillenreif geschlagen!

Ein lustiger und unterhaltsamer Nachmittag, der im urkölschen Mahler Bock seinen gemütlichen Ausklang fand. Danke an eine tolle Frauentruppe für 3 Stunden Spaß, an Gerda für die leckere Schokolade und an den Kölschen „Regenbeauftragten“ Severin, der für uns heute mal eine Auszeit genommen hat :-).

Unbenannt-1Los ging es an der „Ühlepooz“. Während der kölsche Stadtsoldat hier in aller Seelenruhe ein kleines Nickerchen hält, wurden die Rewe Damen gleich aktiv. In der ersten Disziplin hieß es: Finde das richtige Outfit eines Funkemariechens. Eine leichte Aufgabe für die Teams, sind die Assistentinnen es doch gewohnt, stilsicher aufzutreten.

Von dort ging es entlang der alten Stadtmauer zum Chlodwigplatz. Hier wurde es schon etwas kniffliger, denn in der Disziplin Organisation galt es den Bau der Nord-Süd-Bahn zu planen! Planfeststellungsbeschluss, Übertragung der Bauherrenschaft, Taufe der Tunnelbohrmaschinen und 6 weitere Ereignisse mussten in die chronologisch richtige Reihenfolge gebracht werden.

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Am Severinstor stellten die Teams dann ihre Sprach-Kenntnisse unter Beweis. Dazu bekam jedes Team eine Ausgabe des berühmten Gedichts von Jan & Griet. Dieses hatte jedoch einige Lücken, die es zu füllen galt. Und das Ganze auch noch op Kölsch!

Doch trotz der zusätzlichen Schwierigkeit konnten nicht nur die Flinken Finger die Aufgabe mit 0 Fehlern lösen. Da macht es sich wohl bemerkbar, dass die Damen auch im Arbeitsalltag öfter mal in den unleserlichen Notizen des Chefs einen Sinn erkennen müssen ;-).

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Bei der nächsten Station besuchten wir den heiligen Bischof Severin. Der war einst zum Sterben in seine Heimatstadt Bordeuax zurückgekehrt, sehr zum Bedauern der Kölnern, die nach einer langen Dürreperiode dringend himmlischen Beistand brauchten. Trotz Bitten & Betteln wollten die französischen Nachbarn ihre kostbaren Knöchelchen jedoch nicht rausrücken. Nach langen Diskussionen und Klüngeleien einigte man sich schließlich auf einen Kompromiss: Machen wir Halbe-Halbe! Und so kam der halbe Severin nach Köln, wo er seitdem regelmäßig für Regen sorgt.

Eine schöne Geschichte, doch kann das wirklich stimmen? Da gesicherte Nachweise meist fehlen, muss man sich bei vielen kölschen Anekdötchen einfach auf seine Intuition verlassen. So wie bei der nächsten Disziplin, in der ich versucht habe die Damen mit teils wahren, teils falschen Geschichten aufs Glatteis zu führen. In manchen Fällen ist es mir gelungen, im Großen und Ganzen können sich die Rewe Mädels aber auf ihre gute Intuition verlassen!

Schwieriger wurde es bei der nächsten Station, wo Gerda mit leckerer Schokolade für das Wohlergehen der Truppe sorgte. Da gab es die gute Alpia, die einst hier im Veedel hergestellt wurde, die zarte Milka Schokolade und natürlich auch die hauseigenen Produkte von Rewe und ja. Doch hinter welcher Schokolade versteckt sich welche Marke? Eine schwierige Aufgabe, die tatsächlich nur ein Team lösen konnte: Die Superheldinnen erwiesen sich als besondere Feinschmecker und konnten alle Sorten richtig zuordnen. Gut geschmeckt hat es indes allen und so gestärkt konnte es weitergehen.

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Was viele nicht wissen: Stollwerck hat im Vringsveedel nicht nur die leckere Alpia hergestellt, sondern auch das erste Kino Kölns eröffnet. Dieses gibt es zwar nicht mehr, aber das Odeon, was in den 80ern als Trude-Herr-Theater bekannt geworden ist. Vor dieser geschichtsträchtigen Kulisse zeigten die Teams vollen Einsatz und konnten mühelos die gestellten Fragen im Bereich Fachwissen lösen. Egal ob Kino, Karnevalsmotto oder Kardinal, in Sachen Bildung machten nicht nur die Geheimwaffen ihrem Namen alle Ehre!

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Vorbei am ehemals schiefen Turm von Köln ging es zur letzten Station, der Elendskirche St. Gregorius. Hier wurden im Mittelalter nicht nur „Aliens“ begraben, sondern auch heimliche Schäferstündchen abgehalten! Kein geringerer als Casanova höchstpersönlich soll hier 7 Stunden „voller Wolllust und Leidenschaft“ mit der Frau des Kölner Bürgermeisters verbracht haben. Klar, dass es bei der letzten Disziplin um Beziehungen ging, schließlich braucht man beim Netzwerken eine gehörige Portion Soziale Kompetenz. So galt es denn diverse Promis zu Pärchen zusammenzustellen, bevor zum Abschluss alle gemeinsam noch ein Liedchen anstimmten: Denn auch bei der Rewe kann man sagen „Niemals geht man so ganz“, man trifft sich garantiert wieder!

Einen lieben Dank an meine vier supertollen Rewe-Teams für diesen schönen Tag!  

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